Heizkörper streichen – so verleihst du deiner Heizung Schutz & Farbe
Dein Heizkörper braucht einen neuen Anstrich? Mit einem speziellen Heizkörperlack lässt sich deine Heizung streichen und erhält dauerhaften Schutz vor Rost, Vergilbung und Abnutzung. Hier erfährst du, welche hitzebeständigen Lacke, Grundierungen und welches Zubehör zum Heizkörper streichen du brauchst, wie du Schritt für Schritt Heizkörper lackieren kannst und wie dein Heizkörper viele Jahre in frischer Optik bleibt.
Warum ein spezieller Heizkörperlack?
Normale Wandfarben halten Hitze nicht stand – sie vergilben, werden klebrig oder platzen ab. Spezielle Heizkörperlacke sind vergilbungsarm, hitzebeständig, elastisch, abriebfest und leicht zu reinigen. Sie schützen zuverlässig vor Rost, Abnutzung und Feuchtigkeit und sind in vielen individuellen Farbtönen erhältlich.
Varianten:
Lacke für jeden Anspruch
Wasserbasierte Heizkörperlacke sind geruchsarm, schnell trocknend und ideal für Wohnräume und Allergiker. Lösemittelhaltige Lacke sind robust, für stark genutzte Bereiche geeignet und verlaufen glatt. Beide sind in Wunschfarbtönen erhältlich, sodass Heizkörper und Rohre zum Raumkonzept passen.
Farbwahl, Glanzgrad
& Gestaltung
Weiße Heizkörperlacke sind zeitlose Klassiker und fügen sich neutral in jeden Raum ein. Je nach Geschmack kannst du zwischen matt, seidenmatt oder glänzend wählen – seidenmatt verdeckt kleine Unebenheiten besonders gut. Auch farbige Heizkörper sind möglich: Setze Akzente oder stimme die Farbe harmonisch aufs Interieur ab.
Die Materialien:
Was du brauchst
Für das Streichen deines Heizkörpers benötigst du speziellen Heizkörperlack, eine hitzebeständige Grundierung für blanke Stellen oder Rost, einen passenden Heizkörperpinsel sowie eine feine Lackierrolle. Auch Schleifpapier, ein Reiniger und Abdeckband solltest du bereithalten. Für eisenhaltige Flächen empfiehlt sich zusätzlich ein zuverlässiger Rostschutzgrund für langanhaltenden Schutz.
Vorbereitung:
Basis für gute Haftung
Vor dem Heizkörper streichen reinige den Heizkörper gründlich, entferne Staub, Fett und Schmutz mit einem speziellen Reiniger. Schleife die Oberfläche für eine optimale Haftung mit feinem Schleifpapier an und entferne lose Lackreste oder Rost. Grundiere Roststellen sorgfältig mit einem Rostschutzgrund und klebe die Ränder ab, damit Wand, Boden und Armaturen drumherum geschützt bleiben.
Lackieren:
Schritt für Schritt
Trage zuerst eine Grundierung auf blanken Metallflächen auf und lasse diese gut trocknen. Lackiere den Heizkörper in mehreren dünnen Schichten – starte mit Lamellen und Innenbereichen, dann die Außenseiten. Für glatte Oberflächen kannst du getrocknete Lackschichten anschleifen. Lasse alle Schichten gut trocknen und schalte die Heizung erst wieder an, wenn alles durchgehärtet ist.
Muss ich spezielle Farbe für Heizkörper verwenden?
- Ja, unbedingt! Nur ein spezieller Heizkörperlack ist hitzebeständig, vergilbt nicht und bleibt lange schön – normale Wandfarbe hält der Wärme nicht stand und kann schnell abblättern.
Warum ist eine Grundierung vor dem Lackieren wichtig?
- Eine hitzebeständige Grundierung sorgt für optimale Haftung des Lacks, schützt vor Rost und bereitet den Untergrund perfekt für den Anstrich vor – besonders bei blankem Metall oder rostigen Stellen.
Wie bereite ich den Heizkörper zum Streichen vor?
- Reinige die Oberfläche gründlich von Staub, Fett und Schmutz, schleife alte Lackreste vorsichtig an und entferne lose Schichten oder Rost. So haftet der neue Lack richtig und das Ergebnis wird gleichmäßig.
Kann ich Heizkörperfarben als Wunschfarbton mischen lassen?
- Ja, viele Heizkörperlacke lassen sich in individuellen Farbtönen mischen – so passt die Farbe perfekt zu deinem Einrichtungsstil. Frag einfach im Shop nach deinem Wunschfarbton!
Wann kann ich den Heizkörper nach dem Lackieren wieder einschalten?
- Lass den frischen Lack unbedingt komplett durchtrocknen – je nach Produkt mindestens 24 Stunden. Erst dann den Heizkörper langsam wieder in Betrieb nehmen, damit der neue Anstrich lange hält und nicht beschädigt wird.