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Brillux Armierungen für Wände & Fassaden

Mit Brillux Armierungen stabilisierst du Wände und Fassaden dauerhaft. Glasvliese und Gewebe helfen dir, raue oder gemischte Untergründe zu egalisieren, Risse zu minimieren und tragfähige Flächen für weitere Beschichtungen aufzubauen. Ideal für Neubau, Sanierung und WDVS – im Wohnbereich ebenso wie im Objekt.

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Brillux Elastik-Gewebe 1566 50 m x 100 cm, 50 m Rolle

Größe: 50 m x 100 cm

Kunststoffgewebe aus Trevira, zur Teil- und Vollarmierung, sehr reißfest, schiebefest, durch die Imprägnierung des Gewebes kein aufquellen, sehr gute Haftung mit dem Amierungsmaterial, Farbton weiß, für innen und außen, für Wandflächen im Innen- und Außenbereich-Fassaden und Fußböden, alkalibeständiges Material, Polyerstergewebe, punktverklebte Fäden für mehr Stabilität, auf allen mineralischen Untergründen einsetzbar

Inhalt: 50 Meter (9,41 € / 1 Meter)

Varianten ab 144,53 €
Regulärer Preis: 470,70 €

Armierungssysteme von Brillux im Überblick

In dieser Kategorie findest du alle Produkte rund um Brillux Armierungssysteme, mit denen du Untergründe sicher verstärkst und für nachfolgende Beschichtungen vorbereitest. Ob gespachtelte Innenwände, Altputzflächen oder gedämmte Fassaden – mit einer professionell ausgeführten Brillux Armierung schaffst du die Basis für langlebige Oberflächen mit einem gleichmäßigen Erscheinungsbild. Die Systeme sind auf Brillux Putze, Spachtelmassen und Beschichtungen abgestimmt und lassen sich im Neubau genauso nutzen wie in der Sanierung.

Ziel der Armierungssysteme ist immer, den Untergrund technisch zu stabilisieren, unterschiedliche Saugfähigkeiten auszugleichen und Rissbildung zu reduzieren. Mit Vliesen und Geweben kannst du raue oder uneinheitliche Flächen gezielt Untergrund egalisieren, sodass Spachtel- und Farbschichten gleichmäßig auftrocknen, ein ruhiges Oberflächenbild entsteht und möglichst lange eine rissfreie Oberfläche erhalten bleibt. So planst du bereits in der Vorarbeit die Qualität des späteren Ergebnisses ein.

Vliese und Gewebe im Innenbereich

Für gespachtelte Wände und Decken im Innenraum kommen meist vliesbasierte Lösungen zur Armierung für Innenwände zum Einsatz. Ein hochwertiges Glasfaservlies sorgt dafür, dass Spannungen im Untergrund besser verteilt werden und feine Haarrisse nicht bis an die Oberfläche durchschlagen. Gleichzeitig entsteht eine gleichmäßige Saugfähigkeit, auf der Innenfarben und Feinspachtel kontrolliert verlaufen und decken.

Als Ergänzung stehen verschiedene Grammaturen und Qualitäten zur Verfügung, mit denen du von der feinen Oberflächen- bis zur vollflächigen Verstärkung alle Anforderungen abdeckst. Mit flexiblem Armierungsgewebe und einem speziell entwickelten Armierungsvlies wird das Material vollflächig in den geeigneten Kleber eingebettet und bildet eine geschlossene Schicht zwischen Untergrund und späterer Beschichtung. So lassen sich auch problematische Spachteluntergründe deutlich stabiler aufbauen.

Gerade in Fluren, Treppenhäusern oder stark genutzten Räumen bietet eine durchdachte Innenwand Armierung spürbare Vorteile. Sie schützt den Putz vor mechanischer Belastung, reduziert sichtbare Risse und verbessert die Reinigungsfähigkeit des gesamten Systems. In Kombination mit robusten Innenfarben oder Beschichtungen entsteht eine Oberfläche, die alltagstauglich ist und zugleich sauber aussieht.

Armierung für Fassade und Wärmedämm-Verbundsysteme

Im Außenbereich übernehmen Armierungslagen eine zentrale Rolle im Systemaufbau. Eine fachgerechte Fassadenarmierung verbindet Putzschichten, verteilt thermische Spannungen und trägt dazu bei, Rissbildung in Außenputzen deutlich zu verringern. Das ist insbesondere in der Fassadensanierung wichtig, um vorhandene Flächen dauerhaft zu sichern. Besonders bei gedämmten Konstruktionen ist die Armierungsschicht ein wichtiger Bestandteil, um Temperaturwechsel und Windlasten dauerhaft zu beherrschen.

In einem modernen Wärmedämmverbundsystem sorgt eine korrekt ausgeführte WDVS Armierung dafür, dass Dämmplatten und Oberputz sicher miteinander verbunden sind. Hier wird das Gewebe in eine passende Mörtelschicht eingearbeitet und vollständig überdeckt. Die so entstehende verstärkte Zone nimmt Bewegungen auf und schützt die Oberfläche vor mechanischen Einwirkungen – etwa durch Hagel, Stoßbelastung oder Geräte.

Zentrales Element ist dabei die korrekt positionierte Gewebeeinlage, die weder zu nah an der Oberfläche noch zu tief in der Armierungsschicht liegen darf. In Verbindung mit passendem Armierungsmörtel entsteht so ein funktionsfähiger Gesamtaufbau, der die Vorgaben der jeweiligen Systemzulassung erfüllt und auf langlebige Nutzung ausgelegt ist.

Risse vermeiden und vorhandene Risse sanieren

Ein wesentlicher Vorteil von Armierungssystemen ist ihre Fähigkeit zur Rissüberbrückung. Durch die Einlage von Vlies oder Gewebe werden Spannungen im Untergrund abgefangen und auf größere Flächen verteilt, bevor sie sich als sichtbare Risse an der Oberfläche zeigen. Das ist sowohl bei frischen Putz- oder Spachtelschichten als auch bei älteren Bestandsflächen von Bedeutung.

Bei bestehenden Schadstellen kannst du Armierungsprodukte gezielt für die Risssanierung einsetzen. Je nach Rissbild wird der Untergrund geöffnet, gereinigt und mit geeigneten Spachtel- und Gewebekombinationen aufgebaut, bevor eine vollflächige Verstärkung folgt. So lassen sich auch problematische Flächen wieder in einen stabilen, dauerhaft beschichtbaren Zustand bringen – ohne den kompletten Putzaufbau zurücknehmen zu müssen und trotzdem effektiv Altputz sanieren zu können.

Systemaufbau und typische Schichtfolgen

Damit eine Putzarmierung zuverlässig funktioniert, müssen Schichtdicken, Überlappungen und Einbettungstiefen stimmen. Üblicherweise wird nach dem sorgfältigen Vorbereiten und Grundieren des Untergrundes zunächst ein Armierungskleber oder -mörtel gleichmäßig aufgezogen. Anschließend wird das Gewebe faltenfrei in das frische Material eingebettet und nahtlos überlappend verarbeitet. Nach dem Glätten und Trocknen folgt der weitere Putz- oder Spachtelaufbau.

Insbesondere bei dicken Schichten oder komplexen Details ist es wichtig, die Empfehlungen des Systemanbieters genau einzuhalten. So stellst du sicher, dass Armierungssystem und Oberputz gemeinsam arbeiten und nicht gegeneinander. Die richtige Konsistenz des Materials, ausreichend Standfestigkeit und die passende Zahnung des Werkzeugs helfen dir, Schichtdicken reproduzierbar aufzubauen und eine homogene Fläche für die nachfolgenden Arbeiten zu schaffen.

Armierung in Sanierung und Bestandsbau

Gerade im Bestand stoßen klassische Spachtel- oder Putzlösungen ohne Verstärkung schnell an ihre Grenzen. Unterschiedliche Untergründe, alte Beschichtungen oder bereits vorhandene Spannungsschäden sorgen für unruhige Flächen. Mit einem gezielten System aus Vlies, Gewebe und Spachtel kannst du eine Renovierung Altputz so planen, dass tragfähige Bestandsschichten erhalten bleiben, während Oberfläche und Rissanfälligkeit deutlich verbessert werden.

Armierungslösungen eignen sich somit nicht nur für Neubauten, sondern sind ein zentrales Werkzeug in der energetischen Sanierung, bei Teilinstandsetzungen und in stark beanspruchten Objektbereichen. Durch die Kombination mit passenden Grundierungen, Spachtelmassen und Beschichtungen erhältst du eine technisch sichere, optisch ruhige Fläche, die viele Jahre genutzt und bei Bedarf mehrfach überarbeitet werden kann.

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