Für den Holzschutz im Rauminneren fallen uns derzeit drei Funktionen ein:
Mit diesen Lacken werden meist Möbel, Einrichtungsgegenstände lackiert.
Welche Anforderungen sind mit dem UV-Schutz verbunden?
Der typische Fall um Verschmutzung an Holz bildlich vorstellbar zu machen ist das Kleinkind, das vom Sandspielen nach Hause kommt und am Türblatt oder an den Möbelm die Fingerabdrücke hinterläßt.
An einer glatt lackierten Buchenholztür wird außer dem Ärger der Hausfrau nicht viel übrig bleiben.
Anders wenn das Mädchen oder der Junge älter ist, vom Fahrrad reparieren kommt und an die natur belassene Nadelholz-Stollenwand mit gelaugter Oberfläche fasst. Diese Fingerspuren überdauern den Besitzer.
Schon die Menschen im Altertum wußten wozu Wasser in Verbindung in der Lage ist. Die Römer sprengten damit Felsen.
Soweit wollen wir es in Feuchträumen nicht kommen lassen. Deshalb soll hier erst einmal diskutiert werden was überhaupt passieren kann.
Wasserdampf dringt in die Holzzellen ein und erweitert sie. Das Holz dehnt sich aus. 12 % - 15 % sind Werte mit denen gerechnet werden muß.
Lacke und Lasuren können hier nur begrenzt etwas bewirken.
Bei Holzfeuchten von über 20% muss grundsätzlich mit dem Wachstum von Pilzen und Sporen gerechnet werden.
Dies gilt um so mehr wenn in diesen Feuchträumen eine "molige" Wärme herrscht, die Pilzwachstum fördert.
In diesen Fällen hilft hauptsächlich konstruktiver Holzschutz.
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